Work-Life-Balance: 7 Tipps, wie du im Studium deine innere Mitte findest

Kategorie: Studentenleben

Ob nach einer Ausbildung, nach einer Auszeit im Ausland oder direkt nach der Schule: Der Einstieg in das Studentenleben kann ganz schön herausfordernd sein. Als Student hast du nämlich keinen festen und vorgegebenen Zeitplan und musst trotzdem mindestens genauso viele Aufgaben erledigen wie ein in Vollzeit beschäftigter Arbeitnehmer. Schließlich wird studieren immer noch nicht bezahlt. Studentenjobs, Prüfungen, Hausarbeiten, Vorlesungen: Wie findest du da noch die Ruhe zum Durchatmen?

Das Studentenleben heute hat wenig mit einem entspannten Alltag zu tun. Vielleicht in den ersten Wochen des Semesters, was sich aber spätestens gegen Ende immer rächt. Du brauchst also eine Strategie, um gleich von Anfang an fit zu bleiben. Nicht nur im Lernstoff, sondern auch im Kopf. Das ist gar nicht so schwer, wie es sich anhört. Mit den folgenden sieben Tipps kann es dir gelingen, auch als Student schon die Work-Life-Balance im Griff zu haben.

#1 Ziele setzen: So bleibt die Work-Life-Balance im Lot!

Wenn du beim Wort Ziele direkt an hervorragende Noten, Stipendien und Austauschprogramme denkst, dann ist die innere Mitte vielleicht noch etwas entfernt. Ziele haben nämlich nicht nur etwas mit Arbeit zu tun, sondern auch mit deinem Privatleben.

Es ist daher sehr sinnvoll, sich zu Beginn von jedem Semester konkrete Ziele zu setzen. Das kann auch ein bestimmter Notendurchschnitt sein. Aber welche konkreten Schritte musst du dafür gehen? Und welche anderen Ziele kreuzen sich damit? Denn auch Ziele für dein Leben abseits der Uni sind wichtig. Wie zum Beispiel, zwei neue Leute richtig kennen zu lernen. Oder einmal pro Woche spazieren zu gehen und nichts zu machen? Du kannst hier ganz kreativ werden. Wichtig ist nur, dass deine Ziele konkret und praktisch umsetzbar sind.

#2 Sport: Der größte Erfolgsfaktor für die Work-Life-Balance

Seien wir ehrlich, diesen Punkt nehmen sich die wenigsten Studenten wirklich zu Herzen. Kommen die meisten noch topfit mit verschiedenen Hobbies aus der Schule, ist es spätestens nach zwei Semestern um die Fitness geschehen. Interessant ist, dass zusammen mit der sportlichen Leistung auch die Noten absacken. Aber nicht nur die Noten: Sport hat auch etwas mit der nervlichen Verfassung und der allgemeinen Einstellung zu tun.

Als Sportler lässt du die Energie frei, die sich durch stundenlanges Sitzen in der Vorlesung aufgestaut hat. Du bekommst den Kopf frei und kannst Entscheidungen besser reflektieren. Und du lernst, dich auch einmal durchzubeißen, wenn es bequemer wäre, auf der Couch zu liegen. Mit dieser Einstellung lässt es sich viel einfacher studieren.

#3 Selbstdisziplin: Dein Studium, deine Regeln

Eine der größten Herausforderungen eines Studiums ist es, eigene Regeln aufzustellen. Von zuhause sind die meisten Studenten noch Regeln gewöhnt wie feste Essens- und Schlafenszeiten und einen mehr oder weniger festen Lebensrhythmus. Das kommt mit Beginn eines Studiums erstmal komplett durcheinander. Was auch nicht schlimm ist.

Um aber nicht komplett im Chaos zu versinken, sind eigene Regeln ganz hilfreich. Beispielsweise jeden Tag mindestens eine halbe Stunde draußen verbringen. Oder Zeit in gesunde Mahlzeiten zu investieren. Was auf den ersten Blick wie eine Einschränkung aussehen kann, lohnt sich auf lange Sicht. Denn so bleibst du das ganze Semester über fit und überhaupt: Es sind ja deine Regeln!

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#4 Studium und Privatleben: Raus aus dem Hamsterrad

Im Arbeitsleben nach dem Studium ist es einfacher, abzuschalten. Die strikte Trennung, indem du vom Unternehmen nach Hause fährst und dich mit anderen Dingen beschäftigst, hilft dabei, den Kopf frei zu bekommen. Als Student ist das schwieriger. Denn dort besteht dein Freundeskreis hauptsächlich aus Kommilitonen, die dasselbe studieren wie du. Ob beim Sport oder beim gemütlichen Grillen: Irgendwann kommt das Thema doch wieder auf die Uni.

Aus diesem Grund ist es wichtig, auch mal etwas zu unternehmen, was überhaupt nichts mit deinem Studium zu tun hat. Ob das ein Schauspielkurs ist, den du ganz allein besuchst oder ein Wochenende fernab vom Unistress: Danach kehrst du wieder mit neuer Motivation an deine Aufgaben zurück.

#5 Work-Life-Balance: Nutze deine Zeit. Effektiv!

Studenten werden spätestens nach dem ersten Semester wahre Meister der Prokrastination. Das allerdings trägt sehr wenig zur Findung der inneren Mitte bei. Genauso wenig, wie die Angewohnheit, keine Aufgabe bis zum Ende durchzuziehen. Wusstest du eigentlich, dass die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen inzwischen geringer als die von Goldfischen ist?

Eine Lösung dafür kann die Pomodoro-Technik sein. Dadurch lernst du, dich auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren und sie innerhalb einer bestimmten Zeit zu erledigen. Das Einzige was du dafür benötigst, ist ein Timer und ein bisschen Selbstbeherrschung. Ausprobieren kann definitiv nicht schaden.

#6 Über den Tellerrand: Trau dich!

Studenten sind nach ein paar Jahren an der Uni meistens hervorragend darin, unglaublich viel in unglaublich wenig Zeit zu lernen. Dass das wenig zu einer gesunden Work-Life-Balance beiträgt, kannst du dir denken. Statt dich also zum Fachspezialisten trimmen zu lassen, kannst du dich auch dazu entscheiden, deine Interessen weiterhin breiter aufzustellen.

Wie wäre es also mit einem Nebenjob, der dich vielleicht auf der Karriereleiter nicht weiter nach oben, sondern ein Stück weiter nach rechts oder links schauen lässt? Wie wäre es mit einem Kurs an der Uni, den du einfach belegst, weil du Lust darauf hast? Oder gar einem Auslandssemester, schlicht und ergreifend, weil du es kannst? 

So hast du die Möglichkeit im Studium genau das zu tun, wofür es da ist: Dich auszuprobieren. Später im Job wird das schwieriger. Und außerdem: Wenn du im Studium die Work-Life-Balance nicht findest, im Arbeitsalltag wird es garantiert nicht leichter!

#7 Der frühe Vogel fängt den Wurm. 

Auch wenn es nicht der letzte Tipp zum Thema Work-Life-Balance ist, den es gibt, ist es doch ein sehr wichtiger Punkt. Auch wenn die wenigsten Studenten diesen Tipp zur inneren Mitte gerne hören. Hast du schon mal etwas von der inneren Uhr gehört?

Diese biologische Uhr in jedem Menschen trägt sehr viel mehr zum Wohlbefinden bei, als die meisten ahnen. Wenn du beispielsweise abends um 20 Uhr immer noch mit der Hausarbeit kämpfst, die du morgen abgeben musst, protestiert diese Uhr. So entsteht Stress. Um das zu vermeiden, ist es manchmal ganz sinnvoll in den sauren Apfel zu beißen. Genauer gesagt: früh aufzustehen und der To-Do-Liste einen guten Morgen zu wünschen.

Hinweis: Unsere Artikel richten sich an alle Geschlechter. Für eine leichtere Lesbarkeit verwenden wir jedoch das generische Maskulinum. Deine stellenwerk Redaktion.


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Über die Autorin: Sofia Nelles ist waschechte Digital Native und Masterstudentin an der HAW Hamburg. Sie ist begeistert von fertigen To-Do-Listen, gutem Wetter in Hamburg und Out-of-the-Box Ideen.