Auf diese 6 Fragen im Vorstellungsgespräch solltest du vorbereitet sein

Auf diese 6 Fragen im Vorstellungsgespräch solltest du vorbereitet sein

Kategorie: Vorstellungsgespräch

Wenn du endlich die Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen hast, solltest du dich gut vorbereiten und überlegen, welcher Fragenkatalog dich erwarten könnte. Wir haben die häufigsten Fragen zusammengestellt und geben dir Tipps für gute Antworten, mit denen du im Bewerbungsgespräch entspannt und selbstsicher auftreten kannst.

Frage 1: Was können Sie über sich erzählen?

Mit der richtigen Antwort auf diese klassische Einstiegsfrage kannst du bereits punkten. So solltest du nicht einfach deinen Lebenslauf nacherzählen, denn diesen hat dein Gesprächspartner bereits vor sich liegen. Suche gezielt wichtige Details deiner bisherigen Laufbahn heraus, die direkt oder indirekt etwas mit dem Job zu tun haben. Erläutere beispielsweise, wann genau du dich für diesen Beruf entschieden hast. Hobbys und Freizeitaktivitäten solltest du im Vorstellungsgespräch grundsätzlich nur dann erwähnen, wenn du ausdrücklich danach gefragt wirst.

Frage 2: Weshalb haben Sie sich bei uns beworben?

Hier möchte der Fragesteller erfahren, ob du dich angemessen über das Unternehmen und die zu besetzende Position informiert hast. Keine gute Antwort wäre, dass du dich beworben hast, weil du auf Jobsuche bist und dir die Stellenanzeige besonders zugesagt hat. Sammle zur Vorbereitung möglichst viele Fakten zum Unternehmen und erläutere, welches Potential du in der ausgeschriebenen Stelle siehst. Schlage eine Brücke zu dir selbst: Vielleicht identifizierst du dich mit dem Unternehmensleitbild oder hast einen besonderen Bezug zu den Produkten und Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet.

Frage 3: Welches sind jeweils Ihre drei größten Stärken und Schwächen?

Diese Frage kommt, gegebenenfalls etwas abgewandelt, in nahezu jedem Bewerbungsgespräch vor. Bei deinen Stärken solltest du nicht übertreiben, da dies unaufrichtig bis überheblich wirken kann. Erläutere lieber, dass du dich schnell auf neue Situationen einstellen kannst, in Stresssituationen ruhig bleibst oder geschickt im Umgang mit Menschen bist.
Als Schwächen solltest du natürlich keine wirklich schlechten Eigenschaften wie Unpünktlichkeit oder mangelnden Ordnungssinn anführen. Ebenfalls nicht geeignet wäre, dass du zu ungeduldig oder detailversessen bist, denn diese Standardantworten hat der Personaler schon viel zu oft gehört. Besser wäre, dass es dir in einem bestimmten Bereich noch an praktischer Erfahrung fehlt oder dass es dir schwerfällt, bei mehreren parallelen Aufgaben die richtigen Prioritäten zu setzen. Solche Schwächen lassen sich mit dem richtigen Training beheben und auf Dauer in Stärken umwandeln.

Frage 4: Weshalb sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?

Mit dieser Frage möchte der Personaler ein wenig Druck aufbauen und sehen, wie du in Stresssituationen reagierst. Fange nicht an, hektisch zu überlegen, sondern erläutere sachlich deine wichtigsten Qualifikationen und Fachkenntnisse. Außerdem kannst du auf besondere Schwerpunkte deiner Ausbildung eingehen, sofern diese etwas mit der Stelle zu tun haben. Vielleicht hast du schon ein Praktikum in einem ähnlichen Betrieb absolviert und dort erste Erfahrungen gesammelt.

Frage 5: Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren?

Dein Gegenüber möchte wissen, ob es sich langfristig für ihn lohnt, dich als Mitarbeiter einzustellen. Daher solltest du dich in fünf Jahren nicht in einer Position sehen, die mit der aktuellen Stellenausschreibung nichts mehr zu tun hat. Ebenfalls gehört nicht hierher, dass du vielleicht eine Familie gründen möchtest oder vorhast, dich später in der Branche selbständig zu machen. Zeige, dass du Interesse an realistischen Aufstiegsmöglichkeiten hast und bereit bist, dich dafür ins Zeug zu legen.

Frage 6: Haben Sie Fragen an uns?

Du solltest auf jeden Fall die eine oder andere Frage haben, denn dein Gegenüber möchte noch einmal wissen, wie gut du dich auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet hast. Frage an dieser Stelle aber besser nicht nach Dingen wie Betriebsausflügen, sondern lieber nach internen Fortbildungsmöglichkeiten oder nach gezielten Fakten zum Unternehmen, zu denen du bei deiner Recherche bisher nicht fündig geworden bist. Außerdem kannst du fragen, ob im Anschluss ein Rundgang durch das Unternehmen möglich ist.